Seuss Recruitment appoints Privatimus as exclusive pre-employment screening partner

12.10.2018

Partnership gives Seuss Recruitment BV access to Privatimus’ global expertise in pre-employment screening for staffing solutions in the Life Sciences industry.

HAMBURG (September 2018) – Seuss Recruitment BV, a recruitment partner providing recruitment solutions to the Life Sciences industry has appointed Privatimus GmbH, a German security consultancy specializing in strategic security concepts as their partner in applicant pre-employment screening. This partnership provides Seuss Recruitment access to Privatimus’ global expertise in comprehensive applicant background checks and verification, to assure highly qualified candidates for their clients in the Life Sciences industry.

“Pre-employment screening is already a standard procedure for hiring new employees in the USA and many other countries, with rapidly growing interest in Europe,” said Sven Leidel, Partner at Privatimus. “In-depth applicant checks confirming what is stated on a CV, such as duration of employment, job title, description and responsibilities, education credentials, and professional certificates are essential in reducing risks for employers during the hiring process. Statistically speaking, approximately two-thirds of all applications show inconsistencies, at various degrees of severity.”

With a vast candidate network uniquely spanning both Europe and North America, Seuss Recruitment has crafted the art of modern match making in providing recruitment solutions to the Life Sciences industry, including pharmaceuticals, biotech, medical device, and nutrition industries.

“Few employers will dig beneath the surface to confirm validity of information provided by the candidate, such as their expertise and qualifications,” said Sabine Hutchison, CEO of Seuss Recruitment. “Some cite ethical concerns and time, while many others are unsure where to begin or where digging is allowed.

“This gets especially complicated in an international hiring situation. Which law applies, for example, if the employer is located in Germany, the position is in the Netherlands and the candidate is originally from Russia with work experience also in the US and UK? Now we’re getting into some murky legal waters, which is why an experienced professional company like Privatimus is critical for us to work with.”

Areas of expertise offered by Privatimus in pre-employment screening include verification of certificates and references, comparison of the CV with accompanying documents, Open Source Intelligence, integrity tests and more. “Our proven approach to candidate reviews gives Seuss Recruitment’s clients assurance in protecting their business interests,” added Leidel. „Confidence in an applicant’s presentation on a CV is a starting point, but confirmation of the information is critical in hiring truly qualified employees.”

“Using a comprehensive background screening program with expert services from Privatimus will increase the quality of new hires, and thus our client’s confidence in hiring their next new employee,” concluded Hutchison. “Talent acquisition can be a struggle for many businesses, and qualifying candidates with accurate information is a great portion of that struggle. New hires are costly, and we believe that much more time should be invested at the beginning of the process, to assure the most synergistic match between candidates and our clients at a global scale.”

About Seuss Recruitment BV

At Seuss Recruitment, we have crafted the art of modern match making as a recruitment partner providing recruitment solutions to the Life Sciences industry, including pharmaceuticals, biotech, medical device, and nutrition industries.

We find the most synergistic fit between professionals and forward-thinking companies, with a vast candidate network uniquely spanning both Europe and North America. Via our diverse recruitment services, we create tailored solutions for different levels and phases of recruitment.

Visit Seuss Recruitment BV: www.pharma-recruitment.com

About Privatimus GmbH

We are a company with integrity and extensive expertise. Since 1993, our experts have been concentrating on servicing an exclusive clientele. With our worldwide network of experts, we support our customers nationally and internationally. In this way, we ensure that the best possible support is provided across national and cultural borders and that the business interests as well as the highly personal private interests of our customers are protected.

Visit our new theme homepage:

www.pre-employment-checks.com


Seuss Recruitment wählt die Privatimus als exklusiven Pre-Employment Screening Partner.

12.10.2018

Die Partnerschaft gibt Seuss Recruitment Zugang zu Privatimus‘ globaler Expertise und Netzwerk im Bereich des professionellen Pre-Employment Screenings, für deren Kunden aus der Life Sciences Industrie.

HAMBURG (September 2018) – Seuss Recruitment BV, ein Personalvermittlungsunter-nehmen spezialisiert auf die Life-Sciences-Branche, hat die Privatimus GmbH, eine auf strategische Sicherheitskonzepte spezialisierte deutsche Sicherheitsberatung, zu ihrem exklusiven Partner im Bereich der Bewerberüberprüfungen ernannt. Diese Partnerschaft bietet Seuss Recruitment Zugang zu Privatimus‘ globaler Expertise in der umfassenden und zielgerichteten Überprüfung und Verifizierung von Angaben von Bewerbern aus der Life Sciences Industrie.

„Das Pre-Employment Screening ist bereits ein Standardverfahren im Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter in den USA und vielen anderen Ländern; mit einem wachsenden Interesse und einer zunehmenden Bedeutung auch in Europa“, sagt Sven Leidel, Partner bei Privatimus. „Detaillierte Bewerberprüfungen, die bestätigen, was in einem Lebenslauf angegeben ist, wie z.B. Dauer der Beschäftigung, Berufsbezeichnung, Beschreibung der Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten, Ausbildungsnachweise und berufliche Zeugnisse, sind unerlässlich, um die Risiken für Arbeitgeber während des Einstellungsprozesses zu verringern. Statistisch gesehen zeigen etwa zwei Drittel aller Bewerbungen Unregelmäßigkeiten in den unterschiedlichsten Ausführen und Schweregraden auf.“

Mit einem umfassenden Kandidaten – Netzwerk, das sowohl in Europa als auch in Nordamerika einzigartig ist, hat Seuss Recruitment die Kunst der modernen Abstimmung geschaffen, indem es Rekrutierungslösungen für die Life-Science-Industrie anbietet, u.a. in den Bereichen Pharmazeutika, Biotechnologie, Medizinprodukte und Ernährungsindustrie.

„Nur wenige Arbeitgeber werden selbst tiefgründig recherchieren, um den Wahrheitsgehalt der vom Kandidaten bereitgestellten Informationen zu bestätigen, wie z.B. deren Expertise und Qualifikation“, sagte Sabine Hutchison, CEO von Seuss Recruitment. „Einige argumentieren mit ethischen Bedenken und mangelnder Zeit, während andere unsicher sind, wo sie anfangen sollen oder was überhaupt erlaubt ist. Das kann in einem internationalen Bewerbungsumfeld durchaus auch etwas kompliziert werden. Welches Recht gilt, wenn der Arbeitgeber seinen Sitz in Deutschland hat, die Position in den Niederlanden zu besetzen ist und der Kandidat ursprünglich aus Russland kommt sowie über Berufserfahrung auch aus den USA und Großbritannien verfügt? So kann man schnell in ein trübes juristisches Umfeld geraten, weshalb ein erfahrenes professionelles Unternehmen wie Privatimus für uns von entscheidender Bedeutung ist.“

Zu den Kompetenzbereichen, die Privatimus im Pre-Employment Screening anbietet, gehören die Überprüfung von Zertifikaten und Referenzen, der Abgleich des Lebenslaufs mit Begleitdokumenten, Open Source Recherchen, Negativmerkmale und Vieles mehr. „Unser bewährter Ansatz bei der Überprüfung von Bewerbern gibt den Kunden von Seuss Recruitment die Sicherheit, ihre Geschäftsinteressen zu schützen“, fügte Leidel hinzu. „Das Grundvertrauen in die Richtigkeit der Angaben eines Bewerbers in einem Lebenslauf ist ein lobenswerter Ausgangspunkt, aber die Bestätigung der getätigten Informationen ist entscheidend für die Einstellung von wirklich qualifizierten Mitarbeitern.“

„Die Verwendung eines umfassenden Hintergrund-Screening-Programms mit Expertendienstleistungen von Privatimus wird die Qualität der Neueinstellungen und damit das Vertrauen unserer Kunden in die Einstellung zukünftiger neuer Mitarbeiter erhöhen“, schloss Hutchison. „Die Gewinnung von Talenten kann für viele Unternehmen eine echte Herausforderung darstellen, ebenso die Verifizierung der Qualifikationen der Bewerber. Neue Mitarbeiter sind teuer, und wir glauben, dass zu Beginn des Einstellungsprozesses mehr Zeit investiert werden sollte, um die Übereinstimmung zwischen Kandidatenangaben und Kundenanforderungen auf globaler Ebene zu gewährleisten.“

Über Seuss Recruitment BV

Bei Seuss Recruitment haben wir als erfahrener Partner, der Rekrutierungslösungen für die Life-Sciences-Industrie (einschließlich der Pharma-, Biotech-, Medizinprodukte- und Ernährungsindustrie) anbietet, die Kunst des modernen Match Making entwickelt. Wir finden die beste Synergie zwischen Fachleuten und zukunftsorientierten Unternehmen, mit einem umfassenden Kandidaten-Netzwerk, das einzigartig in Europa und Nordamerika ist. Mit unseren vielfältigen Personaldienstleistungen schaffen wir maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Arbeitsebenen und Phasen der Personalbeschaffung.

Besuchen Sie Seuss Recruitment BV: www.pharma-recruitment.com

Über Privatimus GmbH

Mit unserem weltweiten Expertennetzwerk betreuen wir unsere Kunden national und international. Wir stellen somit sicher, dass über Landes- und Kulturgrenzen hinweg eine bestmögliche Betreuung gegeben ist und die persönlichen und individuellen Interessen unserer Kunden bestmöglich geschützt sind.

Besuchen Sie unsere Themen-Homepage:

www.pre-employment-checks.com


Was beinhaltet ein Pre-Employment Screening bzw. Pre-Employment Check?

04.07.2017

Was ist bei einem Pre-Employment Screening bzw. Pre-Employment Check erlaubt?

Grundsätzlich gilt: Ein Bewerber-Screening bzw. Bewerber-Vetting ist häufig Bestandteil eines sogenannten Employee bzw. Bewerber Background-Checks. In diesem Zusammenhang recherchieren Arbeitgeber / Unternehmen u.a. auch frei verfügbare Informationen im Internet über Bewerber mit Hilfe von Suchmaschinen (Google, Bing & Co) und/oder sozialen Netzwerken; hinzukommen Business Portale wie Xing, LinkedIn & Co. Darüber erhält man einen ersten guten Eindruck über das geschäftliche Beziehungsnetzwerk bzw. Beziehungsgeflecht von möglichen Kandidaten. Soziale Netzwerke, wie etwa Facebook, Instagram, Google+, Twitter & Co., ermöglichen außerdem einen ersten guten Überblick und Einblick in das soziale Umfeld der Bewerber/innen. So lässt sich beispielsweise relativ einfach und schnell erkennen, in welchem Umfeld und in welchen Gruppen sie sich bewegen, welche Freundeskreise und Interessen sie haben und was bzw. wie im Großen und Ganzen über sie gesprochen wird.

Vor- und Nachteile

Beim Pre-Employment Check handelt es sich einerseits um eine praxiserprobte Maßnahme, mit der man relativ einfach und schnell zahlreiche Informationen über einen Bewerber bzw. Kandidaten erhalten kann, an die man normalerweise nicht ohne Weiteres gelangt wäre. Auf der anderen Seite ist ein Pre-Employment Screening allerdings auch nicht ganz unkritisch. Man stelle sich vor, man findet alte bzw. nicht mehr aktuelle oder gar falsche Informationen über einen Bewerber und trifft dann anhand der vorliegenden Erkenntnisse eine Entscheidung pro oder contra einer Anstellung. Des weiteren ist es kritisch, wenn Informationen oder Erkenntnisse gewonnen wurden, die die Privatsphäre des Bewerbers verletzen bzw. negativ beeinflussen.

Grundsätze für ein Pre-Employment Check

Man sollte sich folgende Fragen stellen:

Sind die Details für die Stelle und die Ausübung relevant?

Sind sie zur Beurteilung der Persönlichkeit und Tätigkeit des Kandidaten wichtig?

Sind die Quellen und Treffer / Findings seriös, belastbar und vertrauenswürdig?

Sollen kritische Treffer mit den Kandidaten besprochen und diskutiert werden, um ggf. falsche Erkenntnisse aus dem Weg räumen zu können?

Werden zweifelhafte und / oder nicht verifizierte Informationen entsprechend kenntlich gemacht?

Werden Pre-Employment-Screenings durch Experten durchgeführt oder machen es Mitarbeiter aus HR selbst mal so nebenbei?

Ein Pre-Employment Check sollte fair, unvoreingenommen und verantwortungsvoll durchgeführt werden; immer auch unter der Berücksichtigung des Schutzes der Privatsphäre des Kandidaten und dessen personenbezogene Daten.

Kriterien für ein faires Pre-Employment-Screening

Es sollte transparent und fair sein, ausschließlich der Stelle und Funktion angemessenen wichtige Punkte beinhalten, sowie entscheidungsrelevante Informationen betreffen.

Im Großen und Ganzen:

Stellen-, Tätigkeits- und Qualifikationsrelevanz!

Beurteilungsfaktoren von Persönlichkeit, Fachkompetenz und Sozialkompetenz!

Verifizierung des Wahrheitsgehalts und der Seriosität der Quellen!

Offenheit zum Besprechen und Diskutieren von kritischen Treffern!

Respektieren der Privatsphäre!

Einhalten des Datenschutzes!

Fachkundiges Screening-Personal!

Qualitätskontrolle!

Privatsphäre ist tabu!


Cyberrisiken – ernstzunehmende Gefahr für Unternehmen; Gastbeitrag von Frank Behlau

28.02.2017

Gefahren, die man nicht sieht, werden leicht unterschätzt, wie die aus dem virtuellen Netz. Doch Cyber-Attacken gehören heute zu den gefährlichsten Bedrohungen für Unternehmen und nehmen leider ständig zu. Erst 43 Prozent aller Unternehmen sind sich der Gefahren durch Cyberrisiken bewusst. Doch vor Hackerangriffen ist nichts und niemand sicher, nicht einmal die Bundesregierung oder die EZB, die erst in diesem Jahr Opfer folgenschwerer Angriffe wurden. Aber auch Stadtwerke, Privatkliniken, Hotels oder Online-Händler wurden und werden gehackt. Mit den unterschiedlichsten Zielen: es werden persönliche Daten von Kunden abgezogen, um diese später zu nutzen; es werden sensible Unternehmensdaten gehackt, um sie gewinnbringend zu verkaufen; Banksoftware wird manipuliert, um Gelder umzuleiten. Auch zum Spaß oder aus Zerstörungswut werden Computeranlagen mittels Viren geschädigt oder gar unbrauchbar gemacht. Die Liste ließe sich endlos fortführen. Die IT-Spezialisten von Unternehmen stehen in stetiger Herausforderung mit Hackern aus aller Welt. Eine hundertprozentige Sicherheit kann keiner von ihnen garantieren. Für in der Vergangenheit aufgetretene Schadensfälle gab es nicht einmal einen Versicherungsschutz. Das hat sich jetzt geändert. Mittlerweile haben einige Versicherungsgesellschaften Konzepte zum Schutz bei Cyber-Attacken entwickelt. Auch der IT-Versicherungsexperte Frank Behlau befasst sich seit 1985 intensiv mit dieser Problematik. Im Jahr 2000 gründete der gelernte Versicherungskaufmann die IT-Assekuranzservice GmbH, die IT-Risiken versichert bzw. die Konzepte dazu vermittelt. „Wir können aktuell für jede Betriebsart analysieren, ob diese Versicherung sinnvoll ist und welches Konzept das Beste wäre. Wir erstellen ein maßgeschneidertes Baustein-Konzept, welches in jedem Fall eine Haftpflichtversicherung beinhaltet, worüber Schadenersatzansprüche an Dritte bearbeitet werden. Ferner gibt es die Eigenschäden, die sich aus dem Verlust oder der Manipulation der eigenen Daten und Programme ergeben und versichert werden müssen. Auch werden die Kosten für die Wiederherstellung dieser Daten übernommen, wenn diese durch einen Virus zerstört wurden. Es wird der Betriebsunterbrechungsschaden übernommen, Honorare für Gutachter, die Kosten der Forensik usw.“, sagt Frank Behlau, der mittlerweile einen reichen Erfahrungsschatz besitzt, welche Schäden eintreten können. Es gibt auch Fälle, bei denen die Software durch ein fehlgeschlagenes Update den Geschäftsbetrieb stört. Dieses kann durch die eigene Person entstanden sein. Auch diese Fälle kann man versichern. Wenn ein Onlinehandel für 14 Tage aufgrund dieses Ereignisses nicht mehr arbeiten kann und dieses während der Weihnachtszeit passiert, kann es schnell zu einem Betriebsunterbrechungsschaden von 1 Mio. Euro kommen. Aktuell sind die Prämien für diese Cyber-Versicherungen recht gering. Sicherlich müssen die Versicherer einige Jahre die Schadenverläufe überwachen. Ein Beispiel: Ein Handelsunternehmen mit einem Umsatz in Höhe von 10 Mio. Euro und einer Versicherungssumme für die Kosten in Höhe von 1 Mio. kostet pro Jahr ca. 6 000 Euro Versicherungsprämie. Zusammenfassend lässt sich sagen: Jedes Unternehmen sollte sich intensiv mit der Frage beschäftigen, wie das interne Know-how und die vom Unternehmen gespeicherten Daten geschützt werden können. Hundertprozentige Sicherheit vor Hackerangriffen wird man nie erlangen können. Gegen die Folgen von Datenrisiken kann man sich heute jedoch umfassend versichern, damit man im Falle eines Falles finanziell abgesichert ist.

Mit freundlicher Freigabe und Unterstützung von Frank Behlau; http://www.it-assekuranzservice.de


Das Prinzip „Bring Your Own Device“ (BYOD)

06.02.2017

Wer kennt es nicht, der Arbeitgeber stellt einem einen langsamen und eher alten Laptop bzw. Notebook, sowie ein Smartphone eines Anbieters zur Verfügung, das man im Privaten nicht nutzt. Nicht nur ist die Bedienung z.T. sehr gewöhnungsbedürftig, die Technik und die Software ist zum Teil auch mehr oder weniger überholt.

Wäre es da nicht klasse, wenn man seinen eigenen privaten Laptop / Notebook und sein eigenes Smartphone nutzen könnte?

„BYOD – Bring Your Own Device“ heißt das. Allerdings gibt es hierbei auch einige rechtliche Fallstricke und Besonderheiten, sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

„BYOD“ steht für „Bring Your Own Device“ und bedeutet übersetzt „Bring und nutze Dein eigenes Endgerät“.

Was möchte ein Arbeitgeber damit bezwecken? Kosten sparen … vielleicht, aber nicht unbedingt in erster Linie. Etwaige Kosteneinsparungen spielen eher eine untergeordnete Rolle beim BYOD Prinzip, da der Arbeitgeber und dessen IT Abteilung dadurch eher einen höheren Arbeitsaufwand haben im Zusammenhang mit der Wartung und Sicherheit der privaten Endgeräte der Mitarbeiter.

In manchen Ländern ist das BYOD bereits fest etabliert und in der Praxis umgesetzt.

Was steckt nun also dahinter? Was ist der Beweggrund?

Wenn Unternehmen sich dem Prinzip BYOD öffnen und widmen, dann geschieht dies eher um die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter zu steigern und das eigene Image in der Belegschaft zu bessern. Nicht selten wird das BYOD Prinzip auch von den Mitarbeitern selbst gefordert bzw. gewünscht. Insbesondere jüngere Mitarbeiter möchten gern bei Ihren Endgeräten immer auf dem aktuellen Stand sein; sie legen auf die neuesten Modelle führender Anbieter großen Wert.

Eines ist klar: Wer privat modernste schnelle Geräte nutzt, möchte nicht auf der Arbeit von langsamen und alten Geräten „ausgebremmst“ werden.

Eine jüngst erhobene Studie hat gezeigt, je jünger die Entscheidungsträger sind, desto unzufriedener sind sie i.d.R. mit der technischen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes.

In Deutschland sind Arbeitgeber allerdings noch sehr zögerlich und zurückhaltend; welches sicherlich an den strengen Datenschutzbestimmungen und Vorschriften liegt, sowie dem z.T. komplizierten Lizenzrecht bei individuellen Softwarelösungen u.s.w.

Wer also beispielweise ein MS Office Paket für den privaten Gebrauch oder für Studenten hat, darf dieses nicht ohne Weiteres im beruflichen Alltag nutzen.

Der Arbeitgeber muss des weiteren gewährleisten, dass auf den Endgeräten der Mitarbeiter berufliche und private E-Mails, sowie Kontakte und sonstige Dokumente stets komplett getrennt bleiben.

Arbeitnehmer tragen in der Regel die Anschaffungskosten für die neuen und modernen Geräte, die sie im Privaten als auch im Beruflichen nutzen möchten; eine Kostenerstattung (auch anteilig) wird in der Regel nicht erfolgen. Private Daten und Dokumente müssen auch vom Arbeitnehmer von den beruflichen Daten und Dokumenten getrennt werden … häufig ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Hinzu kommt, dass das private Smartphone natürlich auch in der Freizeit und im Urlaub stets bei sich geführt wird. Sollten da berufliche Emails und Nachrichten hineinkommen, dann ist die Versuchung natürlich gross, diese „mal so eben schnell“ zu bearbeiten.

Rein rechtlich gesehen ist BYOD ein freiwilliges Prinzip zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber.

Der Arbeitnehmer verpflichtet sich wie bereits erwähnt, die vom Arbeitgeber eingerichtete Infrastruktur zur strikten Daten- und Dokumententrennung auch zu nutzen; ansonsten droht rechtlicher Ärger für den Arbeitnehmer.

Hinzu kommt, dass Arbeitnehmer die mit einem eigenen Endgerät arbeiten, dem Arbeitgeber auch umfangreiche Kontrolle über die Endgeräte einräumen müssen; theoretisch zu jeder Tages- und Nachtzeit und bis hin zu einem Remote-Login („Fernwartungsmodus“), um Daten bei Diebstahl oder Verlust aus der Ferne zeitnah löschen zu können.

Rechtlich gesehen ist BYOD ein absolut freiwilliges Prinzip zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber; entsprechende Regelungen müssen dann in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag und als Anlage schriftlich geregelt werden.

In Deutschland gibt es aufgrund der z.T. nicht unerheblichen Risiken und Aufwand oft kein reines BYOD, so wie es beispielsweise in anderen Ländern der Fall ist. Bei uns gibt es eher ein Mix bzw. eine Art Mischvariante wie CYOD „Choose Your Own Device“, bei der Arbeitnehmer keine eigenen Endgeräte mitbringen und verwenden, sondern aus einer breiteren Palette an Endgeräten ihr Wunscharbeitsendgerät auswählen können; die kann dann auch unterschiedliche Hersteller und Modelle betreffen. Beim COPE „Corporate Owned, Personally Enabled“ Prinzip gehören die Endgeräte der Firma, die private Nutzung ist aber ausdrücklich erlaubt.

Wie man sehen kann, bietet das Prinzip BYOD nicht nur Vorteile, wenngleich es durchaus für das ein oder andere Unternehmen ein gangbarer Weg sein kann.

Ob die Vorteile die Risiken überwiegen oder umgekehrt, muss in jedem Einzelfall von Firma zu Firma individuell bewertet werden.

Eines ist aber sicher, sollte man sich beim privaten Surfen im Internet oder über Email einen Virus oder sonstige Schadsoftware auf das auch beruflich genutzte Endgerät eingefangen haben, dann stellt dies natürlich u.U. auch für den Arbeitgeber ein nicht zu unterschätzendes zusätzliches Restrisiko dar …